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Bergfreunde – Paddy Kava V2 – Crashpad

DIE ÖKONOMISCHSTE LÖSUNG

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Konstruktion: Koppelbares Crashpad

Einsatzbereich: Bouldern

Außenmaterial: Du Pont Cordura/ Tarpaulin

Füllung: 9 cm 2-Lagen Schaumkonstruktion; 4 cm PE Schaum + 5 cm PUR Schaum

Tragesystem: Rucksackträger, Tragegriffe

Größe offen: 120 x 100 x 9 cm/ 60 x 200 x 9 cm

Größe geschlossen: 60 x 100 x 18 cm

Gewicht: ca. 4,5 kg

Extras: Lässt sich längs + quer koppeln; Aluminium-Schnallen

Preis: € 149,95  97,47

 

Das Bergfreunde.de Crashpad geht in die nächste Runde: das Paddy Sundance als Bergfreunde.de Sonderedition – Paddy Kava V2! Das 9 cm dicke Crashpad kommt mit einer 2-lagigen Schaumkonstruktion und dämpft Stürze beim Bouldern gut ab. Eine Lage geschlossenzelliger Schaumstoff verteilt die Stoßenergie und schwächt sie so ab, während eine dickere Lage offenzelliger Schaumstoff die Restenergie aufnimmt und den Stoß so dämpft.

 

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Das Paddy Kava besteht aus zwei Teilen, die mit einem Reißverschluss verbunden werden. Das Besondere daran: die Teile können längs und quer gekoppelt werden – so passt das Crashpad für fast alle Boulder und ist auch super für Traversen. Das robuste Außenmaterial und die stabilen Alu-Schnallen sorgen für die nötige Langlebigkeit und ist besonders pflegeleicht: wenn’s dreckig wird, einfach abwaschen. Und für die Kletterpausen wird das Paddy Kava V2 Sonderedition zur bequemen Liege im unebenen Gelände – perfekt!  Info von Bergfreunde.de

 

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      DIE ÖKONOMISCHSTE LÖSUNG

„Seit einem Jahr im Einsatz, das beste Verhältnis zwischen Preis und Leisting, aber nicht highball-tauglich.“

      TOP PREIS-LEISTUNG

„Das Crashpad hat eine gute Dämpfung. Zu dem Preis ist es in jedem Fall eine Kaufempfehlung.“

      KLEIN UND GUT

„Preis/Leistung stimmt hier natürlich. Nicht sehr dick aber somit auch recht klein und handlich und für meine Zwecke genügt das Pad. In 2 Richtungen kann man es aufklappen und somit auch prima im Zelt als angenehme Matraze nutzen!“

      GUTES PREISLEISTUNGSVERHÄLTNISS

„Erfüllt seinen Zweck. Habe es jetzt 1,5 Jahre im Einsatz und es war schon zweimal mit in Fontainebleau. Für den Preis geht die Dämpfung und die Größe in Ordnung. Kann nichts schlechtes über den Tragekomfort sagen. In manchen Situationen ist es sehr praktisch, dass man das Crashpad auch lang ausklappen kann.“

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Klettern Schwierigkeitsgrade

Schwierigkeitsskala

Während es bei den meisten Spielformen des Kletterns nur eine Bewertungsskala gibt, hat sich beim Freiklettern eine Vielzahl an Bewertungssystemen entwickelt, die teilweise auch verschiedene Schwerpunkte bei den Einflussfaktoren stellen. Die häufigsten dieser Skalen sind nur regional von Bedeutung, nur drei bzw. vier sind überregional gebräuchlich und dienen damit auch als Referenz zur „Umrechnung“ der anderen Skalen. Die überregional gebräuchlichen Bewertungsskalen sind die französische Skala, die UIAA-Skala, teilweise auch die amerikanische Skala sowie beim Bouldern die Fontainebleau- oder kurz Fb-Skala.

Im westdeutschen Raum wird im Allgemeinen die UIAA-Skala benutzt, wobei in Klettergebieten, die häufig von Kletterern aus anderen Nationen besucht werden, die französischen Bewertungen teilweise parallel verwendet werden. Ebenso ist die Grenze, wo die französische Skala Anwendung findet, nach Süden und Westen fließend.

Eine Ausnahmestellung in Deutschland hat die in der Sächsischen Schweiz bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gebräuchliche sächsische Skala, die sich durch die Teilung Deutschlands zuerst unbeeinflusst von den anderen Skalen weiterentwickelt hat. Ab Ende der 1970er Jahre sind die oberen Schwierigkeitsgrade stark an die UIAA-Skala angelehnt worden. Sie wird auch in anderen ostdeutschen Klettergebieten benutzt, so etwa im Zittauer Gebirge. Aus historischen Gründen wird sie auch an den Sandsteinfelsen im Norden Tschechiens verwendet (Böhmische Schweiz, Lausitzer Gebirge, Český ráj). Dort wird sie heute als JPK-Skala (Jednotná pískovcová klasifikace) bezeichnet.

Die Umrechnung der verschiedenen Bewertungsskalen ist nicht linear, daher geschieht dies meist mit Hilfe von Tabellen.

Vergleich verschiedener Routenbewertungssysteme
Sierra
(USA)
British
(UK)
Tech/Adj
Franzö-
sisch
UIAA
(Mittel-
europa)
Austra-
lien
Sächsisch
(Sachsen/
Nordböhmen*)
Skandi-
navien
Brasi-
lien
Fb-
Skala
5.211IIsup
5.32211IIII
5.43312IIIIIsup2
5.54aVD44IVIII3
5.6S5a5-13V5−IIIsup
5.74bHS514VI5IV4a
4c5b5+15
5.8VS6-16VIIa5+IVsup
5.95aHVS5c617VIIbV4b
5.10aE16a6+18VIIc6−Vsup
5.10b5b6a+7-19VIIIaVI
5.10cE26b720VIIIb6
5.10d5c6b+7+21VIIIcVIsup4c
5.11aE36c7+/8−226+VIIa5a
5.11b6c+8−23IXa
5.11c6aE47a824IXb7−VIIb5b
5.11d7a+8+25IXc7VIIc5c
5.12aE57b8+/9−267+VIIIa6a
5.12b6b7b+9−Xa8−VIIIb6b
5.12cE67c927Xb8VIIIc6c
5.12d6c7c+9+28Xc8+IXa7a
5.13aE78a9+/10−299−IXb7a+
5.13b9IXc7b
5.13c7a8a+10−30XIa9+Xa7b+
7c
5.13dE88b1031XIb10−Xb7c+
5.14a8b+10+32XIc **10Xc8a
5.14b7b8c10+/11−3310+XIa8a+
5.14cE98c+11−3411−8b
5.14d7c9a1135118b+
8c
5.15a9a+11/11+11+8c+
9a+/9b11+
5.15b9b
9b+
Sierra
(USA)
British
(UK)
Tech/Adj
Franzö-
sisch
UIAA
(Mittel-
europa)
Austra-
lien
Sächsisch
(Sachsen/
Nordböhmen*)
Skandi-
navien
Brasi-
lien
Fb-
Skala
Besser klettern rock warrior

Besser Klettern – Rock Warrior – The Warriors Way

Besser Klettern – Ein Trainingsbuch für Kletterer das sich auf unsere wichtigste Kraftquelle konzentriert: Das Gehirn. 

besser klettern

Wie könnte ich ein besserer Kletterer sein? Flott ein Buch geholt und ab ans Campusboard? Wenn es nur so leicht wäre. Denn, wir kennen es seit Wolfgang Güllich: Der wichtigste Muskel beim Klettern ist der Kopf! Es war daher an der Zeit, das legendäre Buch „The Rock Warriors Way“ des amerikanischen Kletterers und Trainers Arno Ilgner ins Deutsch zu übersetzen – und Panico hat’s getan. Ilgner legt sein Augenmerk auf die zahlreichen uns beim Klettern limitierenden Aspekten, die in unserem Hirn angesiedelt. In sieben klar strukturierten Kapiteln mit sehr vielen Übungen entwickelt er einen auf Harmonie basierenden, kraftvollen und bewussten Zugang zum besser Klettern. Eine Herangehensweise, die davon ausgeht, gewohnte Verhaltensweisen, die sich ungünstig auf die mentale Verfassung beim Klettern auswirken, über Bord zu werfen. Das Buch wird abgerundet durch tolle Kletterfotos und Statements zu den mentalen Faktoren des Kletterns, u.a. von Beat Kammerlander, Alexander Huber, Bernd Arnold, Heinz Zak, Barbara Zangerl, Robert Jasper und vielen mehr.

 

Das Buch beleuchtet die trügerischen Zustände und Prozesse in unserem Kopf, die uns entweder daran hindern oder die uns die Freiheit verleihen, die Faszination des Kletterns voll auszukosten. Ilgner trifft genau den Kern der Sache, nämlich die Frage, wer wir im Innersten sind. Das Buch ist für alle von unschätzbaren Wert, die bei ihrem Zugang zum Klettern ernsthaft nach dem Durchbruch suchen.

 

Die „Rock-Warrior-Methode“ hat Arno im Verlauf von über zehn Jahren als eine besondere Form des mentalen Trainings für Kletterer entwickelt. Er gibt darüber hinaus auch Kurse zur Bewegungslehre des Kletterns, bei denen die Teilnehmer ihre Körper-Balance verbessern und eine effiziente Kletterperformance erlernen.

 

besser klettern rock warrior
Leseprobe

Preis: 19,80€

 

Das Programm – Die Prozesse

  1. Bewusstsein schaffen

Leistung
Gewohnheiten ändern
Der Zeuge
Performance, Selbstbild und Selbstwert
Lerne zu lieben, liebe zu lernen
Kraft
Kraftlöcher
Kraftlecks
Wie man zum Beobachter wird

2. Das Leben ist subtil 

Gleichgewicht
Worte der Kraft Zentrum

3. Verantwortung akzeptieren

Ausweichen und akzeptieren
Objektives Beschreiben
Verantwortungsbewusstes Klettern
Risikoanalyse
Radikal ehrlich sein
Sich der Realität stellen

4. Geben

Erwartung
Fokus
Empfangen
Raum um zu glauben
Radikales Denken

5. Entscheidungen

Das Risiko der Komfortzone
Die richtige Entscheidung?
Der Sturz: Eine Untersuchung
Wie akzeptiert man einen Sturz?
Sicheren Flug!
Hingabe, okay –doch wozu genau?
Willkommen in der Risikozone
Unbeugsame Entschlossenheit
Die Kugel und der Laserstrahl
Liebe und Hingabe
Der Moment der Wahrheit

6. Zuhören

Zuhören
Intuition
Alles unter Kontrolle haben vs. kontrollierend sein
Vertrauen

7. Die Reise

Das Hamsterrad
Wie man unter Druck Anmut walten lässt

 

Für uns Kletterer ist die Kontrolle unserer Instinkte doch mindestens so essentiell wie Klettertechnik und Kraft. Um genau dieses Überwinden geht es in Arno Ilgners Lehrbuch Rock Warrior. Der Autor beschreibt in sieben Kapiteln die Methoden, wie man mit Hilfe anderer Denkweisen und mentaler Auffassungen zu einem besseren Kletterer werden kann und dazu noch gewohnte Verhaltensweisen ablegen kann, die einen daran hindern, am Fels alles geben zu können.

Der Preis zum besser klettern: 19,80€

Klettergurte

  Die Sportkletterei in der Halle oder am Felsen sowie alpine Hochtouren mit Mehrseillängen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Denn seit jeher üben hohe Felswände und unberührte Gipfel eine große Anziehungskraft auf den Menschen aus. Um sie jedoch bezwingen zu können, braucht es nicht nur Geschick und Durchhaltevermögen, sondern vor allem die richtige Ausrüstung. Dazu zählt neben Helm, Eispickel und Seil vor allem der Klettergurt. Denn der Klettergurt sorgt für den nötigen Halt und ist ein wichtiger Teil der persönlichen Schutzausrüstung.

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Klettergurt ist nicht gleich Klettergurt
Klettergurte werden in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten. So gibt es reine Sportklettergurte für die Halle sowie für alpines Gelände, Klettergurte für Frauen, Kindergurte sowie sogenannte Vollgurte, die zusätzlich noch über einen Brustgurt verfügen. Damenklettergurte und Klettergurte für Kinder sind in punkto Größe und Passform speziell an die weibliche bzw. kindliche Ergonomie des Körpers angepasst. Auch für die Berufskletterei gibt es eigene Klettergurte, die z.B. Forstarbeitern beim Verschnitt von Bäumen die nötige Sicherheit bieten. Darüber hinaus gibt es auch Ultraleichtgurte, die insbesondere auf die hohen Ansprüche von Extremsportlern ausgerichtet sind.

Einfach oder bequem – Klettergurte gibt es für jeden Anspruch
Klettergurte gibt es sowohl in einer komfortablen, als auch in einer einfachen Version. Während die einfachsten Modelle häufig nur über einfache Bein- und Hüftschlaufen verfügen, sind moderne Sportklettergurte weich gepolstert und flexibel einstellbar. Dadurch wird ein unangenehmes Abschnüren oder Einschneiden unter Last vermieden und kann der Gurt auch bequem über einer dicken Bekleidungsschicht getragen werden. Viele Klettergurte bieten zudem die Möglichkeit, auch den Anseilpunkt zu verschieben sowie die Beinschlaufen nach Bedarf anzupassen. Je nach Einsatzgebiet erfüllt ein Klettergurt auch die wichtige Aufgabe des Materialgürtels. Für den Vorstieg im Fels bieten die zahlreichen, seitlich angebrachten Materialschlaufen genügend Platz für Expressen, Karabiner, Reepschnüre, Klemmkeile oder sonstiges Equipment.

Kletterseile

Beim Klettersport sollte Sicherheit immer das höchste Gebot sein. Darum gehören hochwertige Kletterseile in jede Kletterausrüstung. Bis in die 1960er Jahre waren die Seile beim Klettern noch das größte Sicherheitsrisiko. Doch durch moderne Seilfasern und Herstellungstechniken bieten Kletterseile heutzutage ein Höchstmaß an Sicherheit. Wenn der Berg ruft, sollte man also keinesfalls auf ein Kletterseil verzichten!

Was muss ein Seil leisten?edelrid-apus-79-mm-halbseil
Da im wahrsten Sinne des Wortes das eigene Leben an ihnen hängt, sollte kein Alpinist auf gute Kletterseile verzichten. Damit ein Seil auch in allen denkbaren Situationen optimalen Schutz bietet, sollte es einige wichtige Anforderungen erfüllen. Gute Seile sollten auf alle Fälle extrem strapazierfähig sein und hohe Reißfestigkeit bieten. Zudem sollte ein Kletterseil verschleißfest sein, damit weder bei Felskontakt, noch im Karabiner oder Expressset zu hoher Seilabrieb entsteht. Bei Stürzen sollten Kletterseile die Fangstoßkräfte, die auf den Körper des Kletterers wirken, abmildern.

Welche Kletterseile zu welcher Gelegenheit?
Seile zum Klettern gibt es wie Sand am Meer. Das könnte man zumindest im ersten Moment denken, doch wer sich im Klaren ist für welchen Zweck und welche Anforderungen er Kletterseile sucht, der wird sehr schnell das richtige Seil für sich finden.

Einfachseile sind die meist genutzten Kletterseile und mit einem Durchmesser von 9 bis 11 Millimetern auch die dicksten. Dieses Kletterseil ist im einfachen Strang fest genug, um einen Vorstiegs-Sturz zu halten. Halbseile sind mit einem Durchmesser von 8 bis 9 Millimetern dünner und auch etwas leichter. Sie lassen sich wahlweise in klassischer Halbseil-Technik oder Zwillingsseil-Technik einsetzen. Ein Vorteil im Vergleich zu Einfachseilen ist die Möglichkeit, die volle Abseillänge zu nutzen. Zwillingsseile sind mit einem Durchmesser von 7 bis 8 Millimetern die dünnsten Kletterseile. Sie werden immer im parallel geführten Doppelstrang verwendet. Durch ihr geringes Gewicht eignen sich diese Seile besonders für Touren, bei denen es auf jedes Gramm ankommt.

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Kletterschuhe

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Die Füße sind die wichtigsten Kontaktpunkte des Kletterers mit dem Fels. Ein sicherer Stand und gute Reibung ist ausschlaggebend für den Erfolg in einer Route oder einem Boulder. Weil Klettern jedoch nicht gleich Klettern ist, gibt es Kletterschuhe
(in der Schweiz auch oft als „Kletterfinken“ bezeichnet) für verschiedene Disziplinen, verschiedene Felsarten und verschiedene Wandneigungen. Der Markt ist daher sehr stark differenziert und es gestaltet sich besonders für Kletteranfänger schwierig, eine Auswahl zu treffen. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Schuhe in der Form der Leiste beziehungsweise in der Konstruktion, in der Art des Verschlusses und im Sohlengummi. Auch die Auswahl der Größe lässt bei der Schuhauswahl gewisse Spielräume. Viele Kletterer schaffen sich im Lauf ihrer Kletterkarriere auch mehrere Schuhpaare an, um sie in speziellen Disziplinen wie Bouldern, Mehrseillängen und Sportklettern einzusetzen. Oft wird zwischen Schuhen für „draußen am Fels“ und „drinnen in der Halle“ unterschieden. Letztlich bieten La Sportiva, Red Chili, Boreal, Evolv und Five Ten neben Kletterschuhen auch eine Reihe Approachschuhe für die Zustiege zum Fels.

Die Konstruktion bestimmt den Einsatzzweck
Weiche und sensible Schuhe für Plattenkletterei, starke Vorspannung für’s klettern im Dach – die einzelnen Modelle könnten unterschiedlicher kaum sein. Ein Kriterium ist dabei, wie stark die Fersenpartie des Schuhs den Fuß nach vorne „in den Schuh“ drückt. Dies erzeugt Vorspannung und ein sehr direktes Gefühl. Je kleiner die Tritte und je überhängender die Wand, desto mehr Vorspannung braucht der Schuh. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl ist die Härte der Zwischensohle. Sie bestimmt, wie sehr der Fuß beim stehen unterstützt wird beziehungsweise wie sensibel sich die Sohle anfühlt. Hier gilt: Steifere Sohlen eignen sich für Trittsicherheit bei kleinen Leistentritten, beim Rissklettern oder in der Halle. Reibungstritte erfordern hingegen weiche und sensible Sohlen sowie die Bereitschaft, etwas mehr Fußkraft zu investieren.

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Verschlussache: die verschiedenen Systeme im Überblick
Schuhe gibt es als Schnürschuhe, Velcroschuhe (Klettverschluss) oder als Slipper. Erstere bieten den besten Kraftschluss und vielfältige individuelle Einstellmöglichkeiten, zweitere einen guten Sitz und die Möglichkeit, sich nach einer Route schnell den Schuhen zu entledigen. Slipper halten am Fuß nur per Gummizug, dementsprechend klein und eng sollten sie gewählt werden. Vor allem Boulderer setzen gerne auf Slipper, wenn sie die Schuhe nach jedem harten Versuch oder während Pausen ausziehen möchten. Je komfortabler ein Schuh ausfällt, desto eher kann er zum Beispiel während alpiner Mehrseillängenrouten als Schnürmodell getragen werden. An der Anziehschlaufe können die Schuhe in Pausen auch mit Karabinern am Klettergurt befestigt werden.

Die Haftungsfrage: Sohlen von weich bis hart
Weichere Sohlen generieren mehr Oberflächenreibung auf Fels und Plastik. Jedoch ist ihre Kantensteifigkeit auf winzigen „Klingen“-Tritten auf einem weitaus geringeren Niveau als bei härteren Sohlen. In der Regel nutzen sich weichere Sohlen deutlich schneller ab, vor allem bei unsauberem Klettern. Einen guten Kompromiss zwischen Grip und Beständigkeit bietet Five Tens Steahlth-Gummi. Speziell für Boulderer bietet der Markt Schuhe mit einer geringeren Sohlenstärke für maximale Sinsibilität und die Möglichkeit, die Zehen zum greifen einzusetzen. Für eine optimale Hook-Performance gibt es Modelle mit Oberflächengummierung, die über den gesamten Schuh reicht. Auch die Fersen dieser Modelle sind geformt, dass sie sich bestens zum hooken eignen.

Hersteller und Größenwahl
Viele Kletterer machen die Erfahrung, dass ihnen die Schuhe eines bestimmten Herstellers besonders gut passen. Jeder Hersteller legt für die Entwicklung seine eigene Standardleiste zugrunde, weswegen viele Menschen verschiedene Modelle einer Marke tragen, „weil sie einfach passen“. Performance- oder Tech-Fit-Modelle werden gerne etwas kleiner gewählt, um maximale Performance zu realisieren – oft werden die Zehen in diesen Modellen im Schuh „aufgestellt“. Comfort-Fit Modelle richten sich an Menschen, die den Schuh länger am Stück tragen möchten. Wie die Größe der Schuhe in Relation zur Straßenschuhgröße ausfällt, ist herstellerabhängig und kann in der Größenberatung ermittelt werden. Bei der Größenauswahl ist zu berücksichtigen, dass sich der Oberstoff nach einer Eintragezeit von ungefähr zehn Seillängen zwischen 0,5 Größen (Kunstleder) und 1,5 Größen (Echtleder) dehnt.

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